Beschichtung. Was war passiert? Die Jacke war 6 Jahre getragen worden. Oberjacke und Einknöpfjacke haben gegeneinander gerieben und beim An- u. Ausziehen der Jacke wirkte zusätzliche Mechanik auf die Beschichtung ein. Tragebelastungen durch das Tragen von Gegenständen vor dem Bauch sind zu vermuten. Durch die Mechanik, die so auf die Beschichtung eingewirkt hat, hat sich die Fixierung der Beschichtung bereits gelöst. Dadurch konnte während es Pflegebehandlung Perchloretyhlen zwischen Beschichtung und Trägermaterial eindringen, es kam zu Blasenbildung und letztlich zum Reißen der Beschichtung. MARC AUREL TEXTIL GmbH wurde die Jacke als Reklamation vom Kunden zugeschickt. MARC AUREL TEXTIL GmbH hat einen Schadensersatz abgelehnt weil die Jacke ca. 6 Jahre alt war. Diese Ablehnung geht auf Grund des Alters der der Jacke in Ordnung. Leider hat man sich im Hause MARC AUREL TEXTIL GmbH hinreißen lassen dem Textilpflegebetrieb eine unsachgemäße Pflege vorzuwerfen. Die Textilreinigung habe die Jacke zu "heiß gewaschen", hieß es unter anderen unfachmännischen Aussagen. Hierzu nur soviel, die Textilpflege einer solchen Jacke erfolgt in Perchlorethylen - also kalt. Eine Wäsche hatte die Fa. MARC AUREL TEXTIL GmbH im Pflegekennzeichen selber ausgeschlossen. Bleibt die Frage wer ersetzt die Jacke? Der Textilpflegebetrieb nicht, der Betrieb hat sich entsprechend der Pflege- u. Materialkennung verhalten. Es liegt eine falsche Pflegekennzeichnung vor, also handelt es sich um einen verborgenen Mangel. Die Fa. MARC AUREL TEXTIL GmbH wird die Jacke nicht ersetzen und und auch keinen Zeitwert ersetzen weil, mit 6 Jahren ist die Jacke zu alt, um noch einen Zeitwert zu haben. Was lernt man aus der Angelegenheit? Dem Kunden kann man nur raten keine PU-Beschichteten Kleidungsstücke zu kaufen. Ein Textilpflegebetrieb lernt daraus, dass man PU - Beschichtete Kleidungsstücke nur mit Vorbehalt annimmt und den Kunden entsprechend fachlich berät. |